Feuerwehrjubiläum Grouven

80 Jahre Feuerwehr,
jeder Anfang fällt mal schwer,
50 Jahre nun die Jugend,
durchzuhalten – eine Tugend.

Grouven – unser kleiner Ort,
dem Reiz verfällt man fast sofort,
das Leben, der Verein aktiv,
und Hilfe kommt – wenn man sie rief.

Feiern, wenn´s zur Feier ruft,
rund um unsere schöne Grouv,
jedoch im Ernstfall stets bereit,
zum Einsatz in perfekter Zeit.

Damit im Ernstfall alles klappt,
gilt´s zu üben – nicht zu knapp,
dass alles stets am Schnürchen rennt,
wenn es wirklich einmal brennt.

Brände löschen, Menschen schützen,
helfen, dienen, retten, nützen,
bekannter Sinnspruch: „Gott zur Ehr,
und dem Nächsten stets zur Wehr.“

Im September runden sich,
50 Jahre – da ist´s Pflicht,
das Jubiläum zu begehen,
nur leider – können wir´s nicht sehen.

Es fällt – das tut uns wirklich leid,
mitten in die Urlaubszeit,
da sonnen wir – (ist das gewagt?),
uns am Strand von Dänemark.

Doch ein kleiner Reim soll´s sein,
ein ferner Gruß zu Euch Daheim,
und viel Spaß bei Eurem Fest,
dass man es richtig krachen lässt.

Dass es Euch nie an Nachwuchs fehlt,
dieser Wunsch sei nicht verhehlt,
dass Euch die Pflicht stets Freude macht,
auch mitten in der tiefste Nacht.

Kaum hört man die Sirene rufen,
ist die Wehr bereit in Grouven,
und zeigt mit Blaulicht und Geheule:
Schaut her – wir haben Grund zur Eile!

Ruft man uns, sind wir nicht bange,
zwar überlegt – doch nicht zu lange,
Sicherheit an erster Stelle,
und kurze Wege – bis zur Quelle.

Dann heißt es schnellstens: Wasser marsch!
Wir retten euch jetzt Euren… Po!
Grouvens Wehr – ein Quell der Freude,
gestern, morgen und auch heute.    14.08.2011
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28. Hochzeitstag

Wir feiern heute Hochzeitstag,
und da SIE mich ein wenig mag,
schlaf ich – oh, mein Herz schlägt schneller,
heut ausnahmsweise nicht im Keller.

Sie meint nur, das gehört sich so,
denn mein Schlafplatz, dort im Stroh,
gehöre etwas aufgemischt,
mit neuem Heu – ganz duftig, frisch.

Doch gelte das – hab´s mir gedacht,
ganz sicher nur für eine Nacht,
Prinzipien seien zum Halten da,
ich nicke brav – es ist ja wahr.

Und ich sag mir außerdem,
die Nacht im Bett – ist wohl bequem,
doch ob´s dem Rücken wirklich lohnt?
Ich bin ja anderes gewohnt.

Heut Morgen stand ich nun früh auf,
ließ meiner Freiheit ihren Lauf,
hab das Haus auf Glanz geputzt,
so bin auch ich zu etwas Nutz.

Brachte ihr – ist das nicht nett,
das Frühstück heute schon ans Bett,
auf Knien in ihr Gemach gerutscht,
hab leis an ihrem Zeh gelutscht.

Beim Wecken muss ich sorgsam sein,
im allersten Morgenschein,
damit die Liebste nicht erschrickt,
und mich nicht schlägt – das ist dann Glück.

Ich bin so dankbar – heile Welt,
dass sie mich auf dem Boden hält,
und ich weiß es ganz gewiss,
wo mein Platz im Leben ist.

Doch sage ich Euch heimlich was:
Das Ulken macht mir mächtig Spaß,
und der Liebsten ebenso,
na – da sind wir aber froh.

Ich wusch mir schon mein Schnäuzchen früh,
damit ich ihr – oh, Halali,
ein Küsschen schnell heut rauben kann,
bin ja schließlich auch nur Mann.

Werde meine Freiheit nutzen,
heute Fegen, Wienern, Putzen,
und wenn sie spricht, das sei perfekt,
weiß ich – wie gut mein Leben schmeckt.

28 Jahre lang,
was fing ich ohne sie nur an?
Und jetzt mach ich mit Reimen Schluss,
da ich – sonst in den Keller muss.          02.07.2011
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Hochzeitstag

Hochzeitstag – ganz ohne Frage,
was Besonderes dieser Tage,
in denen man – ob früh, ob spät,
auch schnell mal auseinandergeht.

Beim kleinsten Wind, beim leichten Wispern,
hört man´s im Gebälk schon knistern,
doch nicht im Haus Familie Tix,
fest wie Stahl – da gibt es nix.

Zwar ist die Frau nicht zu beneiden,
doch gilt der Glückwunsch allen beiden,
auch wenn der Mann uns stets verspricht:
Mallorca winkt – man glaubt es nicht.

Zum Ausflug wären wir bereit,
Frühling, Sommer – jederzeit,
doch Germanwings und Air Berlin,
sehn wir ihrer Wege ziehn.

Stehen traurig in Köln-Bonn,
seit Jahren gibt’s ein Lied davon,
wie hätten wir doch gratuliert,
wenn man uns spontan entführt.

Doch wir verzeihen – ohne Fragen,
niemals gibt’s was nachzutragen,
und wünschen heute alles Glück,
den Blick nach vorn – und nie zurück.

Zwei Herzen, die wie eines schlagen,
an hellen, wie an dunklen Tagen,
bei Sonne, Wind und auch bei Regen,
sich gemeinsam fortbewegen.

Liebe bläht dem Schiff die Segel,
zur guten Fahrt gibt’s eine Regel:
Wird viel „Wind“ in den Segeln sein,
bringt es Euch auch immer heim.

Zusammen Lachen, auch mal Weinen,
freun am Großen, und am Kleinen,
für sich sein – und auch Freunde haben,
das passt in allen Lebenslagen.

Gemeinsam Reden, als auch Schweigen,
lasst Euch nur vom Leben treiben,
doch habt dabei ein klares Ziel,
legt Wert auf Liebe und Gefühl.

Legt Wert auf Du + Ich + Wir,
geht niemals streitend aus der Tür,
und respektiert auch ganz gewiss,
dass jeder Mensch besonders ist.

Dann wird´s noch viel zum Feiern geben,
und wir werden noch erleben,
dass uns ein Flug nach Palma bringt,
wundervoll – wenn das gelingt.           09.02.2011
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